Das Spiel mit der Angst

Heute ist wieder so ein Tag an dem ich mich frage, ob ich tatsächlich die Einzige war, die damals im Geschichtsunterricht zugehört hat. Oder die „1984“ gelesen hat. Oder die Großeltern hatte, die den 2. Weltkrieg tatsächlich live miterlebten. Es muss eigentlich fast so gewesen sein, denn anders kann ich mir die Ereignisse des letzten Jahres und der letzten zwei Tage nicht erklären. Weiterlesen

Der Krieg im Kopf

Ich weiß, man soll so etwas nicht sagen – noch nicht einmal daran denken. Im Grunde will ich auch nicht daran denken, doch es gibt Momente, an denen ich einfach nicht anders kann. So wie heute, während ich auf einer Arbeitsparty inmitten all meiner Kollegen sitze und feststelle, dass seit gut einer Stunde niemand mit mir geredet hat. Das tatsächlich der eingeschlafene Kollege der mir gegenübersitzt noch mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht als ich. Weiterlesen

Wir sind Paris – we are Paris

Paris, PeaceEs gibt keine Worte, um irgendetwas Sinnvolles zu verfassen, das ausdrückt wie fassungslos ich über das bin, was gestern Nacht in Paris passiert ist. Eigentlich wollte ich auch nichts dazu schreiben, da es sich immer ein bisschen wie „Sensations-Trittbrettfahren“ anfühlt. Aber nachdem ich heute Morgen Twitter aufgemacht habe, fände ich Schweigen irgendwie noch schlimmer.
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Freiheit oder Sklaverei

Foto: Matthew Bridges (c) MorgueFile

Foto: Matthew Bridges (c) MorgueFile

Was bringt es? Die Welt ist schlecht, korrupt und voll von Heuchlern. Du glaubst die offizielle Version der Geschichte nicht – Verschwörungstheoretiker. Du findest es nicht richtig, alle Menschen über einen Kamm zu scheren – Wahlweise naiver Gutmensch oder Nazi. Du denkst, nackte Frauen auf dem Cover haben nichts mit sexueller Befreiung zu tun – Sexist. Also, was bringt es? Warum tust du dir das an, es hört doch sowieso niemand zu. Weiterlesen