Der Krieg im Kopf

Ich weiß, man soll so etwas nicht sagen – noch nicht einmal daran denken. Im Grunde will ich auch nicht daran denken, doch es gibt Momente, an denen ich einfach nicht anders kann. So wie heute, während ich auf einer Arbeitsparty inmitten all meiner Kollegen sitze und feststelle, dass seit gut einer Stunde niemand mit mir geredet hat. Das tatsächlich der eingeschlafene Kollege der mir gegenübersitzt noch mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht als ich. Weiterlesen

Wie man unglücklich glücklich wird / How to become happy by being miserable

John Mason, quote, original, copy, freedomMein ganzes Leben lang muss ich schon mein Leben ändern. Irgendwann kam der Punkt, an dem mir auffiel, dass ich mich grundlegend von dem unterscheide, was unsere Gesellschaft uns beibringt. Ich sehe nicht aus wie die Models auf den Werbeplakaten, ich bin nicht erfolgreich, schlagfertig, reich – einfach nicht gut genug für diese Welt. Und das geht offenbar nicht nur mir so:FOR ENGLISH VERSION SCROLL DOWN Weiterlesen

Alles ist nicht in Ordnung

Wings, Fly, What if you flyWorüber schreibt man, wenn man nicht mehr weiß, was man schreiben soll? Nicht weil einem nichts mehr einfällt, sondern weil es einfach zu viel ist. Viel zu viel. Weil jede Idee zehn weitere befeuert und man sich im Meer dieser Ideen einfach verliert. Womit soll man anfangen? Welche Geschichte verdient es, geschrieben zu werden? Und was, wenn man sie man sie letztlich doch nie zu Ende bringt? Weiterlesen

Die Marionette am Faden der Illusion

Ich möchte nicht jemand sein müssen der ich nicht bin. Eine sehr idealistische Vorstellung, die sich leider selten mit der Realität vereinbaren lässt. Zumindest sagt mir das jeder. Ideale und Prinzipien muss man sich erst einmal leisten können. Eine Meinung auch – zumindest dann, wenn sie von der massenakzeptierten Version abweicht oder gar entgegen läuft. Weiterlesen

Single Tagebuch: Von rosa Einhörnern und Konfetti-Liebe

Herzen, Konfetti, rot, Kitsch, Romantik

Picture by Daniele Civello via Flickr.com

Es gibt keine Singles mehr. Nur noch semi-glückliche Pärchen und arme Schweine. Die armen Schweine sind die, die keinen Partner für gegenseitige „Ich lieb dich so“-Social-Media-Posts und ausdauernde Streit- oder Ignorier-Phasen im echten Leben haben. Ich persönlich mag die Bezeichnung „rosa Einhorn“ ja irgendwie lieber als arme Sau – aber das interessiert irgendwie keinen. Wie so vieles. Weiterlesen