Leben

Warum ich digital nicht mehr streiten mag

Die Welt ist anstrengend geworden im letzten Jahr. Einer der Gründe dafür ist natürlich COVID-19 und die damit verbundenen Einschränkungen. Aber zu dieser ohnehin schon schwierigen Situation kommt nun ein Problem, dass schon länger schwellte: Die wachsende Unfähigkeit der Menschen, vernünftig miteinander zu kommunizieren.

Ich habe Recht. Ich kenne die Fakten. Ich weiß, wovon ich rede. Meine Meinung ist die einzig richtige. Jeder, der mir widerspricht, kennt sich nicht aus / hat Unrecht / ist dumm / ist ein [hier passende Beleidigung einfügen]. Es braucht heutzutage nicht viel, um eine Diskussion zum Eskalieren zu bringen. Alles was es dafür braucht, ist nur ein Diskussions-Teilnehmer mit einer anderen Meinung als der Rest. Dieses Phänomen ist nicht neu. Gerade in der stetig wachsenden Welt der Online Communities – egal ob im Bereich Social Media, Gaming, Foren oder der Kommentarfunktion für Online-Artikel – breitet es sich seit Jahren mehr und mehr aus. Doch während einst nur digital die Fäuste flogen, ist die Kultur des „Meinungskrieges“ mittlerweile auch in der realen Welt angekommen.

Der digitale Meinungskrieg

Ich erinnere mich noch genau an das erste Social-Media-Netzwerk, dass ich benutzte: MySpace, anno 2006. MySpace war nicht nur ein cooles Netzwerk, um sich mit seinen Lieblingsbands zu vernetzen und neue Musik zu finden, sondern es hatte auch ein Online-Forum. Zunächst nur in Englisch, später auch in allen möglichen anderen Sprachen und zu einer Vielfalt von Themengebieten, darunter: Musik, Film, Religion, Zeichnen und auch ein allgemeines Forum. Ich habe mehr Stunden in diesem Forum verbracht, als ich heute zugeben möchte und schon damals konnte man das Phänomen beobachten, dass Leute sich digital die Köpfe einschlugen, einander mit Schimpfworten bedachten und generell „Meinung“ als ein Synonym von „Fakt“ betrachteten. Teilweise, weil sie darum stritten ob man Nutella nun mit oder ohne Butter drunter ist (ohne, ganz klar!!!!!). Eine Situation, die sich mit den Jahren nicht verbessert hat.

Eine Meinung ist immer eine subjektive Betrachtung eines Themas. Meinungen basieren auf persönlichen Vorlieben, der Interpretation von Erfahrungen beziehungsweise die Erinnerungen daran und auf Wissen, dass wir uns irgendwann einmal angeeignet haben. Beides zeigt schon die Problematik: Interpretation ist immer subjektiv, immer individuell. Nur weil ich subjektiv der Meinung bin, dass Mayonnaise absolut widerlich ist, heißt das nicht, dass ich damit objektiv auch Recht habe. Es gibt genug Menschen, die mit Vorliebe ihre Pommes in diese ekelerregende weiße Pampe tunken und behaupten, das würde schmecken. Natürlich haben die alle keine Ahnung und überhaupt, zu sagen, dass ich Mayonnaise widerlich finde, ist schließlich mein gutes Recht! In diesem Land herrscht Meinungsfreiheit! Ja Daniela, aber eben kein Zustimmungszwang.

Das Scheinargument der Meinungsfreiheit

Die Meinungsfreiheit ist im deutschen Grundgesetz verankert unter §5, Absatz 1 steht hier: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Aber, eine Einschränkung gibt es dann dennoch, definiert in Absatz 2: „Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

Was dort nirgends steht ist allerdings: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] und alle anderen haben uneingeschränkt zuzustimmen.“ Denn, egal für wie berechtigt und wahrheitsgemäß ich meine Meinung zu Mayonnaise halte: Mir hier zu widersprechen und eine andere Meinung zu vertreten, gehört ebenfalls zur Meinungsfreiheit. Nun ist das Beispiel mit der Ablehnung von Mayonnaise natürlich sehr subjektiv, da es nicht um Fakten, sondern den persönlichen Geschmack geht. Schwieriger wird es da schon bei Themen die nicht auf dem persönlichen Empfinden, sondern tatsächlichen Fakten beruhen.

Gibt es überhaupt noch Fakten oder nur noch Interpretationen?

„Alternative Fakten“ – eine Formulierung, die Kellyanne Conway, damals Beraterin des US-Präsidenten, 2017 das erste Mal verwendete. Alternative Fakten stehen für nichts anderes als Lügen. Conway verteidigte damals mit der Formulierung die falschen Behauptungen des Pressesprechers des Weißen Hauses, Sean Spicer, zur Publikumsgröße vor dem Kapitol in Washington während Donald Trumps Amtseinführung. Dieser hatte in seiner ersten Pressekonferenz vom „größten Publikum, das jemals bei einer Vereidigung dabei war – sowohl vor Ort als auch weltweit“ gesprochen. Natürlich handelte es sich bei Spicers Statement um eine Lüge. Eine leicht widerlegbare Lüge sogar, wie die offizielle Publikumszählung, als auch ein direkter Bildvergleich mit der Menschenmenge von Barack Obamas Amtseinführung zeigen. Laut Conway dagegen eben „alternative Fakten“.

Denn alternative Fakten brauchen keinen realen Hintergrund, es reicht, eine Behauptung aufzustellen und diese als Wahrheit zu präsentieren. Donald Trump hat während seiner Präsidentschaft nachweislich über 30.000 Lügen verbreitet – und trotzdem gibt es immer noch Leute, die diese Lügen nicht nur glauben, sondern sogar bereit sind, für diesen Glauben das Kapitol in Washington zu stürmen. Alternativen Fakten gelang in den letzten Jahren ein wahrer Triumphzug: Egal ob Impfungen, Klimawandel, Flüchtlinge, Islam oder Milch – schon vor COVID-19 gab es genug Themen-Bubbles, die auf Kriegsfuß mit der Realität standen. Einen großen Anteil an dieser Verbreitung hat natürlich das Internet, beziehungsweise die Algorithmen und Datensammlungen, die mittlerweile jede unserer Bewegungen in den digitalen Welten überwachen.

Die Macht der sozialen Medien

2020 hat uns deutlich vor Augen geführt, welche Macht soziale Medien, allen voran Facebook und YouTube wirklich haben. Denn diese Netzwerke verwenden einen Algorithmus, der nach einem simplen Prinzip funktioniert: Zeig mir was dich interessiert und ich zeige dir, was du mögen könntest. Klickt man „Gefällt mir“ bei einem Facebook-Post oder einem YouTube-Video oder folgt man einer Seite oder einem Kanal, werden beide Netzwerke nach themenverwandten Posts / Videos / Seiten / Kanälen suchen und dir diese vorschlagen.

Du hast gerade ein Video positiv bewertet in dem es um vegane Ernährung geht? Hier hast du 20 andere Videos zu dem Thema. Du fandest einen Post mit Rezepten für Detox-Smoothies gut? Hier findest du 20 weitere Posts mit ähnlichem Inhalt. Ehe man es sich versieht, schlagen einem Facebook, Instagram oder YouTube plötzlich nur noch Videos und Posts zu Inhalten wie veganen Kochrezepten, Workout-Videos oder lustigen Katzenvideos vor. Oder man hat auf einen Inhalt geklickt in dem es darum geht, das Bill Gates uns alle versklaven will – und schwupps, sitzt man in der Bubble über alternative Weltgeschehnisse.

Wir Menschen haben ein tief verankertes Gefühl nach Zugehörigkeit. Wir möchten zu einer Gruppe gehören und soziale Kontakte haben. Genau deshalb tendieren wir auch dazu, uns mit Menschen zu umgeben, deren Werte und Grundsätze grob in eine ähnliche Richtung gehen wie unsere eigenen. Gemeinsamkeiten und Bestätigung geben uns das Gefühl von Sicherheit. Das Gefühl, „gut“ und „richtig“ zu sein. Das bedeutet nicht, dass wir immer und überall unsere identischen Klone suchen, sondern es geht um Grundsätze. Ich könnte zum Beispiel nie mit Rassisten, Tierhassern oder Abtreibungsgegnern befreundet sein, komme dafür aber (meistens) gut mit Veganern, Atheisten oder Mayonnaise-Befürwortern aus. Ein bisschen Reibung macht das Leben schließlich interessanter.

Doch genau diese Reibung, die ich mit einer Freundin im realen Leben habe, wenn sie mir mal wieder erzählt, dass jeder der sich nicht vegan ernährt, schuld am Untergang der Welt ist, hat digital ganz andere Ausmaße. Reibung digital bedeutet mittlerweile fast immer Krieg – egal auf welcher Seite die Fakten stehen, denn für jede Wahrheit haben wir genug Alternativen. 2020 fand dann der Transfer vom digitalen Meinungskrieg in die Realität statt – teilweise in erschreckendem Ausmaß.

Fragile große weite Welt

Wenn COVID-19 uns eines gezeigt hat, dann wie verletzlich unsere sichere Welt tatsächlich ist. Wie schnell all das, was wir stets für selbstverständlich hielten, plötzlich verschwinden kann. Was passiert, wenn die Politik jahrelang Geld in Bereichen wie Bildung oder Pflege einspart, um stattdessen Industrieinteressen zu fördern. Wie systemrelevant nicht nur der Pflegebereich, sondern auch Berufe wie Paketbote/in, Kassierer/in oder LKW-Fahrer/in am Ende doch für unser alltägliches Leben sind. Wie wichtig es ist, auf die Einschätzung von Experten zu hören. Und vor allem: Wie schnell aus Schwachsinn nicht nur alternative Fakten, sondern ganz neue Realitäten werden können.

Dank der Pandemie und den Ausgangsbeschränkungen haben viele von uns viel mehr Zeit im Internet verbracht als sonst. Viele von uns haben nach Informationen über das Virus gesucht und leider blieben nicht wenige dabei auf Kanälen und Seiten hängen, deren Inhalte Fantasie als Fakt verbreiten. Genau hier passiert dann das, was ich vorher beschrieben habe: Sobald man mit einem dieser Videos oder Posts interagiert, greift der Algorithmus und ehe man es sich versieht, sitzt man in einer Bubble voller Menschen fest, die ganz fest an etwas glauben. So fest, dass sie aus Fiction Realität herbeireden und das solange, bis es einem irgendwie auch plausibel erscheint.

Klar denken? Nein, Querdenken ist angesagt!

Endlich hat man also Gleichgesinnte gefunden! Endlich fühlt man sich verstanden! Endlich gibt es eine „Wahrheit“, die man versteht und die plausibler erscheint als das hochgestochene, komplizierte Geschwätz von Fachidioten. So werden aus Meinungen einfach Fakten, Quellenangaben sinnlos und schnell gibt es nur noch zwei Seiten: WIR gegen DIE. Wobei DIE grundsätzlich alle sind, die uns widersprechen. Diese Verschwörungs-Bubbles sind übrigens nichts Neues: Impfgegner, Reichsbürger, Mobilfunk-Gegner oder diejenigen, die glauben eine neue Weltordnung sei in Vorbereitung, gibt es seit Jahren. 2020 kam es dann aber zur großen „Schwurbler“-Fusion, die fern jeder berechtigten Kritik (und die gibt es genug) an der Corona-Politik agiert und ein tiefbraun eingefärbtes Potpourri aller möglichen Verschwörungs-Mythen präsentiert.

5G soll die Verbreitung des Virus beschleunigen. Bill Gates will uns wahlweise alle per Mikrochip kontrollieren, mit dem Impfstoff noch reicher werden oder hat das Corona-Virus selbst entwickelt. COVID-19 existiert gar nicht und die Pandemie ist eine Vorbereitung für die Implementierung der neuen Weltordnung. Dazu kommen dann noch Maskenleugner und Corona-Verharmloser, sowie Anhänger des QAnon-Mythos. All diese und noch viele weitere Verschwörungsmythen findet man unter den Querdenkern – zusammen mit einem nicht geringen Anteil rechtsextremer Gruppierungen, die dem Ganzen dann noch eine Brise Faschismus, Rassismus und Antisemitismus hinzufügen. Und statt ihren Blödsinn nur digital zu verbreiten (was schlimm genug ist), gehen diese Leute dafür auch auf die Straße.

Digitaler Detox

Ich habe es eingangs schon geschrieben: Die Welt ist anstrengend geworden. Noch anstrengender als sie Ende 2019 erschien, als wir uns bereits mit Klimawandel-Leugnern, Rechtspopulisten, Rechtsextremen, Impfgegnern und Homöopathie herumschlagen mussten. Als es bereits rechtsextreme Anschläge wie in Halle auf eine Synagoge und einen Kebab-Imbiss, sowie den Mord an Walter Lübcke gegeben hatte. Als generell Mord- und Vergewaltigungs-Drohungen bereits zum „Alltag“ in Online-Diskussionen gehörten. Unsere Diskussionskultur seitdem nicht besser geworden, im Gegenteil.

Ich habe deshalb angefangen, mich privat mehr und mehr von Social Media fernzuhalten. Zumindest von Facebook und Twitter (meine YouTube-Bubble besteht ohnehin nur aus Graham Norton und lustigen Katzenvideos), weil es dort immer nur um DIE gegen UNS geht. Wobei man hier abwechselnd das UNS oder das DIE ist, je nach Thema austauschen kann. All das führt meist nur dazu, dass man sich über irgendetwas aufregt, irgendetwas ablehnt und am Ende viel Lebenszeit damit verbringt, sich zu streiten.

Ich weiß, dass viele Leute Social Media nutzen, um auf Missstände aufmerksam zu machen und ich respektiere das. Ich glaube sogar, dass das wichtig ist, sehr wichtig sogar. Es ist nur so, dass ich für mich keinen Sinn mehr in vielen Diskussionen sehe. Ich mag Instagram, weil ich mir hier Cartoons und die neuesten Bilder von Chris Evans‘ Hund ansehe. Ich nutze auch Social Media, um meine Blog-Artikel zu verbreiten. Nur privat, halte ich mich viel öfter fern. Denn ich glaube, manchmal ist das Beste was man machen kann, einfach gar nichts zu machen. Nur abschalten und die Ruhe genießen. Nicht für immer, aber für eine Weile.


Quellenangaben zu diesem Text:

SWR.de: Alternative Fakten: Erklärt von Bernhard Pörksen
Bundestag.de: Grundgesetz
The New York Times: Trump’s Inauguration vs. Obama’s: Comparing the Crowds
ZDF.de: 5G und Corona – haben wir was übersehen?
Tagesschau.de: Gates als globales Feindbild
MDR.de: Die verrücktesten Corona-Verschwörungstheorien
ZDF.de: Fehlinformationen zu Corona: Wodarg, Bhakdi und Co. im Check
SWR.de: QAnon: Wer verbreitet die Verschwörungsmythen in Deutschland?


7 Kommentare

    1. Nein, das denke ich nicht und sage das auch nirgends. Ich glaube nur (und darum geht es im Text), dass der Ton der Online-Communities mittlerweile auch mehr und mehr seinen Weg in die Welt jenseits digitaler Welten findet. Und dass das im letzten Jahr durch die ganze Pandemie-Situation noch verstärkt wurde.

      1. Verstehe ich nicht. Du konstatierst
        „Die wachsende Unfähigkeit der Menschen, vernünftig miteinander zu kommunizieren.“
        Aber du denkst nicht, dass die Menschen früher mal fähiger waren, vernünftig miteinander zu kommunizieren?
        Wie geht das zusammen?
        Habe ich irgendwo was missverstanden?

      2. Ich glaube, dass Menschen vor dem Internet bzw. vor der Anonymität des Internets, sich zumindest mehr um eine vernünftige Kommunikation bemüht haben. Wenn du dir anschaust, in welchem Ton Leute heute auf Twitter, FB & Co miteinander reden, dann sieht man schon deutlich, dass es in den letzten 10-15 Jahren schlimmer geworden ist.
        Es ist halt einfach leichter, jemanden zu beschimpfen oder zu bedrohen, wenn man es in der vermeintlichen Anonymität des Internets tut. Nur 2020 ist diese Pöbelei auch immer mehr vom Internet ins reale Leben geschwappt. Ich habe im letzten Jahr Leute gesehen, die Supermarkt-Mitarbeiter beschimpft & bedroht haben (weil die auf den MNS bestanden haben) & unsere Nachbarin erzählt meiner Mutter regelmäßig was von satanistischen Hollywood-Sekten, die alle aufgehängt gehören. Ganz zu schweigen von dem Mist, den die Querdenker-Szene so verbreitet oder was in den USA abgeht.
        Das meine ich mit „wachsender Unfähigkeit“.

      3. Meines Wissens stimmt das insofern nicht, als es keine empirischen Belege dafür gibt, dass anonyme Accounts sich unfreundlicher verhalten als Klarnamenaccounts.

        Ich sehe außerdem hier ein sehr relevantes Problem im Fokus auf den Ton, ohne Unterscheidung in Bezug auf Inhalt.
        Dass zum Beispiel von Rassismus, Sexismus, Transfeindlichkeit,… betroffene Menschen sich nicht (mehr) verpflichtet fühlen, höflich um Rücksichtnahme zu bitten, finde ich völlig in Ordnung, auch wenn ich mir eine Welt wünsche, in der sie es gar nicht mehr müssten.
        Umgekehrt kann man formal sehr höflich und ruhig unfassbare Übergriffe vortragen, wie es zum Beispiel Leute wie Martenstein oder auch Dieter Nur sehr gerne machen, ganz ohne Anonymität.
        Tone Policing ist ein Unterdrückungsinstrument.

    2. Das ist leider so eine Art Universalentschuldigung für eine total ausufernde Spaltung der Gesellschaft. Wann das war? Noch vor rund zehn Jahren. Ideal war es nie, aber egal wo du bist im echten Leben oder im Internet, es herrscht regelrecht Krieg. Pöbelei, Meinungsmache, Hass und all das ist stärker als es zu Friedenszeiten je war. Nur meine Meinung.

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