Die unerzählten Geschichten / The untold stories

Find what you love and let it kill youJeder hat etwas ohne das er nicht leben kann. Egal ob es sich dabei um etwas Profanes, etwas Materialistisches, etwas Idealistisches, etwas Künstlerisches oder eine Person handelt. Jeder von uns braucht etwas in seinen Leben, nachdem er süchtig ist, etwas, ohne dass sich die Welt einfach nicht mehr richtig dreht.
>>> ENGLISH VERSION BELOW

Mein Heroin, wenn man es so nennen will, sind Geschichten. Geschichten in jeder Form und Verpackung: Tiefsinnige Songs, kitschige Liebesromane, Superhelden-Comics, Filme, Bücher, Kolumnen – was auch immer, solange es eine gute Geschichte erzählt. Solange die Geschichte mich berührt.

Es gibt niemanden auf der Welt der mich so gut versteht wie Thom Yorke, wenn er „Creep“ singt (auch wenn er selbst den Song nicht mehr ausstehen kann) oder Trent Reznor wenn er „Hurt“ schreit. Niemand, dessen Schicksal mich so zum Weinen bringt wie das von Jean Grey (X-Men, keine Verbindung zu anderen Greys). Niemanden, der weiser ist als der Fuchs der sich vom kleinen Prinzen zähmen lässt und niemand, der mich so sehr aufmuntert wie Hugh Grant als tanzender Prime Minister.

Mein ganzes Leben schon will ich nichts Anderes als selbst Geschichten erzählen. Etwas, dass mich als kleines Kind durchaus in Schwierigkeiten brachte, wenn ich nicht mehr unterscheiden konnte wo die Realität aufhörte und die Fantasie begann. In meinem Kopf sind so viele Geschichten – kleine, große und alles dazwischen und darüber. Die Frage ist also: Warum kann ich sie dann nicht erzählen?

Ich habe darauf keine Antwort, ich weiß nur, dass ich es nie schaffe etwas festzuhalten. Zu Ende zu schreiben, selbst wenn es in meinem Kopf in allen Details fertig erzählt ist. Was tut man also, wenn man etwas mehr will als alles andere auf der Welt und es dennoch nicht schafft? Ich weiß es nicht.

Jeder braucht etwas in seinem Leben ohne dass sich die Welt nicht mehr richtig dreht. Und vielleicht reicht es, dieses Etwas zu haben. Vielleicht ist das schon alles was es braucht. Tausend Geschichten in meinem Kopf und dennoch keine Stimme, um sie zu erzählen. Keine Worte um sie zu beschreiben. Aber vielleicht finde ich sie irgendwann. Vielleicht muss ich nur woanders danach suchen.

Everybody got that one thing, they can’t live without. It can be something mundane, something materialistic, something idealistic, something artistic or even a person. Every one of us needs something in their lives that they are addicted to. Something that if missing will stop the world from turning.

My heroin – if you want to call it that – are stories. Stories in all forms and packages: Profound songs, cheesy love-stories, gripping thrillers, gloomy science-fiction stories, imaginative fantasy-stories, superhero-comics, movies, columns, articles, short-stories – everything that makes a good story. A story that moves me.

There is nobody in this world who understands me as perfectly as Thom Yorke when he sings “Creep” (even though he really hates that song nowadays) or Trent Reznor when he screams “Hurt”. No one who’s destiny and decision makes me cry as hard as that of Jean Grey (X-Men, not some other Grey). Nobody taught me more about life then the fox in “The Little Prince” and no one cheers me up quite as good as Hugh Grant when he plays the dancing Prime Minister.

But stories are not only my passion, but my burden as well – because the only thing I ever wanted to do is tell stories myself. My head has always been full with stories, something that got me into trouble a lot when I was younger because I had trouble detecting the borders between reality and fiction. They are still all there – short stories, big stories and everything above and beyond. The only trouble is: I seem to be unable to tell them.

I don’t know why, but I seem to be unable to write them down. Finish them on paper even after I have all the details from beginning to the end in my head. So what do you do if the one thing you crave most in live is the one thing you seem to be unable to accomplish? The answer is: I don’t know.

Everyone has that one thing in their lives, that will make the world go round. And maybe it is enough to have that something. Maybe that is all you need. A thousand stories in my head but no voice to tell them and no words to write them. Maybe I will find them some day. Or maybe I only need to search for them elsewhere.

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