Ein anderes Leben / A different life

Was wäre wenn… Egal wie viele Brücken du hinter dir niederbrennst, egal wie viele Türen du für immer verschließt und egal wie weit du rennst, diese Frage wirst du doch nie los. Was wäre, wenn… ich alles anders gemacht hätte…hätte es etwas geändert und wir wären Freunde geblieben?
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Es ist so einfach zu sagen, dass niemand Schuld hatte. Manche Dinge sollen eben einfach nicht sein. Manchmal trifft man sich und driftet sofort danach auseinander. Das passiert eben, damit muss man leben. Aber was, wenn es dennoch so verdammt weh tut? Was, wenn ein und dieselbe Frage einen wach hält: Was wäre, wenn ich jemand anders wäre? Jemand, den du in deinem Leben gewollt hättest.

Was wäre, wenn… man jemand anders sein könnte? Jemand, der nicht immer alles falsch macht. Jemand, der nicht über kurz oder lang jeden in die Flucht schlägt. Jemand, der der Deckel zum Topf ist und nicht die provisorische Abdeckung die man kurz danach wegschmeißt. Jemand, der sich nicht ständig selbst leidtut, sondern die Kontrolle über sein Leben zurückgewinnt. Einfach jemand anderes als ich.

Ich wünschte, ich würde mir diese Fragen nicht stellen. Ich wünschte, ich könnte aufhören an mir zu zweifeln, aber Selbstzweifel und Einsamkeit sind so treue Gefährten. Besonders wenn sie stets Recht zu behalten scheinen. Irgendwann fällt mir sicher wieder ein, dass ich mich eigentlich ganz gerne mag. Das alleine nicht das Gleiche ist wie einsam.

Aber da wirst dann vermutlich trotzdem nicht mehr da sein.

What if… It doesn’t matter how many bridges you burn behind you. How many doors you smash closed and how far you run, this question will never let you go. What if…I had done everything differently…would it have changed anything? Would we still be friends?

It is so easy to say that it was no ones’ fault. That some things are simply not meant to be. Sometimes you meet and then shortly afterwards start to drift apart again. It happens, that’s life. But what if still hurts so damn much? What if this one question keeps you awake each night: What if I could be someone else. Someone you would’ve wanted to be part of your life.

What if…you could be someone else? Someone who doesn’t always screw everything up. Someone who doesn’t chase away everyone. Someone who could actually be someone’s Jill instead of a placeholder that is easily disposed. Someone who doesn’t pity oneself and instead gains back control over ones’ life. Simply someone who isn’t me.

I wish I wouldn’t ask myself those questions. I wish I could stop doubting myself but self-doubts and loneliness are faithful companions. Especially if it looks like they keep being right. Someday, I will remember that I do actually kind of like myself. That being alone is not the same as being lonely.

Trouble is, by that time you will probably be gone.

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