Best of 2014 – was es sich zu lesen lohnte

Russell Brand, Rick Yancey, Lena Dunham, Rachel Bach, M.C. Carey, Nalini Singh,Ich weiß, das mit diesen Jahresrückblicken nervt. Aber irgendwie klicken wir dann doch wieder drauf nicht wahr? Deshalb dachte ich, mache ich das doch auch einfach mal und habe von den (gefühlt) 300 Büchern die ich dieses Jahr gelesen habe die acht rausgesucht, die tatsächlich 2014 erschienen sind und bei denen sich das Lesen wirklich – WIRKLICH – lohnt. Wer also was für Herz und die Seele braucht, bitteschön:

„Heaven’s Queen“ von Rachel Bach

Die gesamte Paradox-Trilogie gibt es bisher leider nur auf Englisch. Aber jeder der kann, sollte sie lesen. Deviana Morris – eine ehrgeizige und draufgängerische Soldatin, heuert als Security-Kommandantin auf dem Frachtschiff des berüchtigten Captain Brian Caldswell an. Wenn sie eine komplette Tour übersteht, winkt ihr ein Job in der königlichen Leibgarde ihres Heimatplaneten. Doch als das Raumschiff schon nach wenigen Tagen das erste Mal angegriffen wird und an Bord einige mysteriöse Dinge vor sich gehen, beginnt Deviana daran zu zweifeln, ob dieser Job wirklich die beste Idee war. Eine spannende, tiefgründige Science-Fiction-Geschichte – wahrscheinlich eine der besten, die ich je gelesen habe.

„Not That Kind Of Girl“ von Lena Dunham

Lena Dunham ist die Erfinderin, Produzentin und Hauptdarstellerin des US-Serienhits “Girls” – dieses Buch beinhaltet eine Sammlung verschiedener Essays. Lena beschreibt wie es sich anfühlt in dieser Welt, wenn man ein bisschen zu dick und ein bisschen zu seltsam ist und dennoch viel größer träumt als alle anderen. Inspirierend, arschlustig und erfrischend ehrlich.

„Die Berufene“ von M. R. Carey

Melanie sitzt jeden Tag in ihrer Zelle und wartet darauf, zum Unterricht geholt zu werden. Wenn sie dann kommen, zielt ein Soldat mit einer Waffe auf ihren Kopf, während die anderen sie in einen Rollstuhl fesseln. Melanie witzelt manchmal, dass sie schon nicht beißt. Doch niemand lacht. Melanie ist ein besonderes Mädchen – die einzige Hoffnung einer völlig zerstörten Welt und gleichzeitig ihr Untergang… Warnung: Dieses Buch hält euch die ganze Nacht wach und ihr werdet es vermutlich nie vergessen.

„Dreams Of Gods and Monsters” von Laini Taylor

Einst legten ein Engel und ein Teufel ihre Hände über ihre Herzen und starteten eine Apokalypse…vergesst alles, was ihr jemals über Engel und Teufel gelesen habt. Vergesst die Kirche und ihre Mythologie. Diese Trilogie – ja schon wieder, ich weiß – stellt alles auf den Kopf was ihr bisher über Engel gelesen habt. Im Zentrum steht Karou, ein Mädchen mit blauen Haaren, deren Name „Hoffnung“ bedeutet – und Akiva, ein Engel, der für seine große Liebe alles riskiert. Gemeinsam heben sie die Welt aus den Angeln. Vergesst seichte Fantasy-Romance aller „Twilight“ und Konsorten – das hier ist episch, spannend und absolut unvergesslich!

“Revolution” von Russell Brand

Die meisten kennen Russell Brand entweder als Schauspieler aus Filmen wie Männertrip oder Arthur und der Rest als Ex-Ehemann von Katy Perry. Das macht aber nichts. Man muss Russell Brand weder kennen noch mögen um dieses Buch zu lieben. Es ist nicht das hirnlose Geplapper eines gelangweilten Promis mit zu viel Geld und zu wenig Hirn und auch keine peinlich-selbstverliebte Autobiographie um Kohle zu machen. Es ist, mit einem Wort: Brillant. Deshalb geht los, kauft es und lest es. Ernsthaft.

„Pfade im Nebel“ von Nalini Singh

Ja, mit diesem Buch habe ich mich wohl in den Augen einiger gerade aus der Liste der ernstzunehmenden Literatur hinüber in die „seichte Fantasy-Ecke“ katapultiert. Und ja, jedes Buch aus dieser Reihe von Nalini Singh erzählt eine Liebesgeschichte. Aber sicher keine seichte und es gibt auch keinen Bondage-Sex und keine glitzernden Vampire. Nalini Singh erschafft mit jedem Buch in dieser Reihe eine neue Welt. Eine Welt, in der Mediale, Gestaltwandler und Menschen zusammenleben. Und ja, auch das 13te Buch in dieser Reihe ist großartig. Also lest es oder lasst es.

„Die fünfte Welle“ von Rick Yancey

Alle Geschichten über eine außerirdische Invasion haben sich Menschen ausgedacht und dementsprechend menschlich sind auch die Außerirdischen. Doch als dann „die Anderen“ tatsächlich unsere Erde finden, gibt es keinen Krieg, keinen Kampf und keine motivierende Präsidenten-Ansprache. Wir sind am Arsch und zwar so richtig. Ich glaube dieses Buch habe ich innerhalb von vier Stunden inhaliert und dann noch zehn Mal nachgelesen, weil es einfach so scheißgut ist.

„In The Afterlight“ von Alexandra Bracken

Dieses Buch ist leider noch nicht auf Deutsch erschienen, aber die ersten beiden Teile der Trilogie gibt es bereits: “Die Überlebenden” und “Furchtlose Liebe“ – und ja, die deutschen Titel sind wie so oft ziemlich dämlich. Die Story dagegen nicht: In der nahen Zukunft hat ein grauenvolles Virus den Großteil der Menschheit dahingerafft und viele andere…verändert. Ruby ist zehn Jahre, als Soldaten sie von ihrer Familie wegbringen und zusammen mit anderen Kindern in ein Lager sperren. Denn Ruby hat eine besondere Gabe, eine Gabe, die sowohl ihre Freiheit, als auch ihren Untergang bedeuten könnte…

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