Herz vergeben, Herz verschenkt…

I think, I will always miss you
Es gibt Menschen, die brechen einem immer ein bisschen das Herz – sie tun es, wenn sie da sind und fast noch ein wenig mehr, wenn sie einen verlassen haben. Manche Menschen kann man niemals mehr vergessen, egal was sie getan haben. Oder was nicht.

Ich gehöre zu den Menschen, die grundsätzlich ein Problem mit Nähe haben – sowohl körperlich, als auch emotional. Dummerweise bin ich aber ein Herzmensch. Das heißt, ich fühle immer ein bisschen zu schnell, ein bisschen zu viel und ein bisschen zu tief. Was dazu führt, dass ich generell eine Festung mit meterdicken und –hohen Mauern um mein Herz herum aufbaue. Meine Seele hinter Dutzenden Masken verstecke und jeden Fremden erst einmal eine Weile auf sicherem Abstand halte genau betrachte, bevor ich auch nur ein Loch in der Mauer öffne. Naja, zumindest in der Theorie.

Es kommt so anders, als man denkt…

Manchmal, da kommt nämlich jemand ums Eck, der einfach durchbricht. Durch alle Mauern, alle Zäune, alle Verteidigungsmaßnahmen und alle Masken. Manchmal reicht ein Lächeln und mein Herz steht nackt da und starrt wie hypnotisiert auf dieses wunderschöne, wundervolle Lächeln und will nur noch Eines: Diesen Menschen herein- und dann nie mehr wieder gehen lassen. Manchmal, da hat es sich jemand schon in meinem Herzen bequem gemacht, bevor ich überhaupt weiß, wer mich da eigentlich anlächelt. Genau da wird es meistens kompliziert.

…Herz vergeben, Herz verschenkt

Wie eingangs gesagt, gibt es nämlich da diese Menschen, die einem immer irgendwie das Herz brechen. Weil man sich nicht traut. Weil der Zeitpunkt nicht passt. Weil man zu viel fühlt oder nicht genug. Weil man jemanden so viel mehr will als dieser einen. Oder weil man so viel mehr von jemanden will als dieser einem geben kann. Im Moment oder auch nie oder vielleicht doch irgendwann. Weil – seien wir doch mal ganz ehrlich – Liebe einfach Scheiße ist. Zumindest in 90 Prozent der Zeit.

Und wenn Du einsam bist…

Was bringt das jetzt alles? Gar nichts natürlich. Außer der Erkenntnis, dass ich mal wieder am Hinterteil sitze und nicht weiß, ob ich überhaupt Lust habe wieder aufzustehen. Das Problem ist, dass ich Selbstmitleid nur begrenzt ertrage – mein eigenes am Allerwenigsten. Ich muss mich einfach nur entscheiden, was ich tue, das Herz hat es mir ohnehin schon gebrochen. Manchmal bringt es nichts, die Scherben aufzusammeln. Manche Dinge sollten einfach zerbrochen bleiben.

…denkst Du vielleicht auch mal an mich?

Was ich damit sagen will? Ich vermisse dich. So sehr. Aber das ändert eben leider auch nichts.

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