Die Leere der Poesie

Jeder Gedanke endet mit dem Gefühl das es einfach nicht reicht. Lächerlich, unlogisch, ja das ist wohl wahr. Aber es ändert nichts. Sich zusammen reißen, weitergehen und versuchen irgendwie zu überleben. Doch es nützt nichts.

Du fehlst.

Freude begleitet von der steten Leere. Der Wunsch, im Taumel der Gefühle dieses Glück zu teilen und dann abrupt innezuhalten und sich zu erinnern. Im tiefsten Schmerz immer wieder zurückzublicken und zu wünschen, zu hoffen, dass es alles anders wäre. Aber die Vergangenheit kann niemand erneut heraufbeschwören – nicht einmal der brennendste Herzenswunsch. Doch es ändert nichts.

Du bist nicht hier.

Es ist erstaunlich wie sich die Welt einfach weiter dreht. Ob man ihr folgt oder nicht. Unglaublich sogar, wie perfekt die Maske mittlerweile sitzt. Wie echt das Lachen klingt und wie glaubwürdig die stete Lüge. Vielleicht stimmt es, wenn man sie oft genug wiederholt dann bekommt sie den Geschmack von Wahrheit. Einer Wahrheit, der man selbst manchmal sogar beinahe glauben möchte. Doch im Grunde ist es bedeutungslos.

Ich bin ganz einfach nicht mehr da.

Der einzige Grund, warum es diese Worte gibt ist die Hoffnung die nicht stirbt. Törichtes Herz, dass niemals aufgibt. Niemals vergisst und niemals los lässt. Doch du bist nicht hier. Egal was noch kommt, egal wie weit die Füße noch tragen, du fehlst.

Immer. Für immer. Und darüber hinaus.

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