Das Märchen von der Hoffnung

Am Ende aller Dinge, was stirbt zuletzt?

(c) Cepolina

(c) Cepolina

Die Liebe verließ uns bereits zusammen mit dem Gewissen, als die Wut überhandnahm. Mit der Wut kam der Hass und beide versprachen, dass nun alles besser würde. Bis der Schmerz einsetzte und alles andere vertrieb. Den Schmerz verloren wir letztendlich auch und zurück blieb die Leere. Ein Vakuum in dem wir bis zum Ende hinvegetierten, um die Fragen im Inneren zum Schweigen zu bringen.

Was blieb zurück?

Nicht die Hoffnung, nicht die Liebe, nicht die Wut und auch nicht der Schmerz. Zurück blieb nur die Leere, das Nichts, das schon den stärksten Krieger und den mutigsten Drachen dahin raffte. Denn im Nichts kann auch nichts sein, kein Schmerz, keine Erinnerung, keine Liebe und auch keine Wut. Keine Kriege, keine Enttäuschungen, keine Streitereien und auch keine Langweile.

Kannst du sie schmecken die Leere in der wir alle aufhören zu existieren?

Das ist der Preis, den ein jeder zahlt, der beschließt, aufzugeben.

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